Grundwasserstand

Die Bewegung des Wassers im Untergrund kann nicht unmittelbar, sondern nur indirekt durch Grundwasserstandsmessungen beobachtet werden. In einer Grundwassermessstelle wird der Höhenunterschied zwischen einem Messpunkt und der Wasserspiegellage ermittelt. Durch die Kenntnis des Grundwasserstands an verschiedenen Stellen und mit Hilfe von Informationen zum Untergrund können die Fließrichtung und der Zustrom bzw. die Ergiebigkeit des Grundwasserleiters berechnet werden.

Die Grundwasserqualität wird durch die Entnahme von Wasserproben und deren Analyse im Labor bestimmt. Grundwasser-Schadensfälle können auf diesem Weg lokalisiert werden.

Monatlich aktualisierte Grundwasserstandsdaten erhalten Sie unter „Aktuelle Messwerte“.

Bildbeschreibung: Ein LW-Mitarbeiter lässt an einer Messstelle  – sichtbar ist ein aus dem Boden herausragendes Rohr – ein Lichtlot von einer Spule in das Rohr ab, um die Entfernung von der Geländeoberkante zum Grundwasserspiegel zu messen.
Die Messung des Grundwasserstands mit Hilfe eines Lichtlots
Bildbeschreibung: Baustelle zur Errichtung einer Karstgrundwassermessstelle im Donauried: Zu sehen ist ein Spezialgerät zur Herstellung von Bohrlöchern.
Bohrung für eine Karstgrundwassermessstelle